Laufen: 7 Gründe warum ich es so liebe

Wenn ich mich an das Laufen im Sportunterricht zurück erinnere, erfasste mich bis vor ein paar Jahren das nackte Grauen und wenn ich an das Wort Coopertest dachte, stellten sich bei mir die Nackenhaare auf? Ich habe das Laufen bis vor einigen Jahren tatsächlich gehasst. Die Bundesjugenspiele waren für mich der blanke Horror, schliesslich bekam ich als völlig talentfreie Leichtathletin auch immer noch eine Teilnahmebescheinigung…es reichte für mich nicht einmal zu einer Urkunde

Laufen – 7 Gründe, warum ich es liebe

Auch später bin ich nie freiwillig laufen gegangen. Zwar mache ich schon immer gerne Sport. Als Kind war ich im Schwimmverein, im Teenageralter hatte ich sogar mal eine kurze Fussballkarriere (hauptsächlich auf der Ersatzbank, weil ich ja so lauflangsam und lauffaul war) und in den letzten zwei Jahrzehnten war ich auch in Aerobic, Fitness oder Zumbastunden – Ich habe schon immer gerne Sport gemacht, in jungen Jahren noch ziemlich viel…als Mama dann zeitweise auch mal weniger, was mir aber für meine Gesamtstimmung und auch für meine Figur nicht wirklich gut getan hat. In All den Jahren stand das Laufen stand dabei niemals auf meinem Trainingsplan…

Vor zwei Jahren hat mich plötzlich der Rappel gepackt. Ich habe eine wahre Laufliebe entwickelt, von der ich Dir in diesem Artikel erzählen möchte, denn es gibt wirklich gute Gründe, das Laufen wenigstens einmal zu probieren:


7 Gründe warum ich das Laufen liebe

  1. Laufen ist unkompliziert
  2. Laufen ist effektiv
  3. Laufen ist gesund
  4. Laufen macht glücklich
  5. Laufen ist familienverträglich
  6. Laufen heisst Frischluft – Tanken
  7. Laufen entspannt
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Vielleicht motiviert es dich ja so sehr, dass Du demnächst auch Deine Laufschuhe bindest…

Laufen
Laufen

1. Laufen ist unkompliziert

Egal wo auch immer du bist – es findet sich fast überall eine Laufstrecke – bist DU Läufer, so ist die ganze Welt Dein GRATIS Fitness-Studio – es ist niemals eintönig, langweilig, überfüllt oder geschlossen. Du brauchst keine Begleiter, keine megastylischen Sportklamotten und keine festen Termine. Und es braucht wenig Vorbereitung, keine zeitraubende Anfahrt – nicht mal Corona konnte dieser Sportart bisher etwas anhaben.

Gerade für mich als berufstätige Mama ist das ganz entscheidender Grund für´s Laufen:

Ich kann selbst bestimmen, wann, wo und wie lange ich laufen gehe und bin von niemandem abghängig.

Laufen ist unkompliziert. Du brauchst nur ein Paar geeignete Schuhe – notfalls tun es die beim ersten Mal auch deine alten Sportschuhe – schon kann es losgehen denn schließlich musst du dafür auch gar nicht viel lernen – laufen kannst du schon seit deiner frühesten Kindheit.

2. Laufen ist effektiv

Ich habe nach einer Sportart gesucht, die auch bei kurzen Einheiten relativ effektiv ist, schliesslich habe ich mit zwei Kids, Job und Haushalt nicht soooo viel Zeit im Überfluss.

Laufen fordert einen höheren Körperumsatz als Walken oder Spazierengehen. Das ständige Anheben und Absenken unseres gesamten Körpers verbraucht kräftig Energie – So verbrennt man bei 1 km Laufen 50% mehr Kalorien als beim gehen.

Für mich war das ehrlich gesagt der Hauptgrund, um mit Laufen zu beginnen. Ich hatte ein paar Kilos zu viel, die ich langfristig loswerden wollte…geht es dir auch so?

Dann solltest du es echt mit dem Laufen probieren. Es gibt wenige Sportarten, die effektiver sind. Optimal wäre es natürlich, wenn du das Laufen noch mit Kraftraining ergänzt.

3. Laufen ist gesund

Regelmäßiges Laufen hat viele positive Auswirkungen auf die Gesundheit:

  • es senkt das biologische Alter
  • es senkt Bluthochdurck
  • Gefäßverkalkungen nehmen ab
  • die Verdauung wird angeregt
  • positive Auswirkungen auf das Gehirn
  • bessere Durchblutung der Haut
  • Verbesserung des Herz-Kreislaufsysthems
  • Verbesserung des Immunsystems….

4. Laufen macht glücklich

Du hast ja recht…oben in der Einleitung hab ich noch geschrieben, dass ich früher das Laufen gehasst habe…und jetzt sage ich, dass es mich glücklich macht…Doch wie passt das zusammen???

Tatsächlich hab ich erst den Spass am Laufen entdeckt, als ich angefangen habe nur für mich zu laufen – Das soll bedeuten, dass ich mich mit meinen Zielen, meinem Tempo und meinen Strecken an dem orientiere, was mit gut tut und mich heute nicht mehr mit anderen vergleiche…Weil genau das hat mir früher eigentlich den Spass am Laufen vermasselt.

Laufen schüttet Dopamin aus und das lässt deine Laune steigern. Es tut der Seele gut! Heute geniesse ich das Gefühl, vor der Arbeit oder den Haushaltsaufgaben schon draussen gewesen gewesen zu sein (ich bin ein Morgenläufer) ganz zu schweigen von dem ein oder anderen Sonnenaufgang, den ich in der Früh schon mal sehe und der Ruhe, die am Morgen noch herrscht . Beim Laufen bin ich motiviert, etwas aus meiner Komfortzone zu kommen und diese Herausforderung tut mir unheimlich gut. Spätestens nach meinem Lauf, wenn ich frisch geduscht bin und eine heisse Tasse Kaffee trinke, bin ich immer zufriedener als vorher.

5. Laufen ist familienverträglich

Laufen lässt sich unheimlich gut in den Familienalltag integrieren. Dadurch, dass es so unkompliziert ist, kannst du auch kleine Zeitfenster nutzen um eine kurze Laufrunde zu drehen oder aber du verbindest den Gang zur Kita und mit deinem Morgenlauf.

Sehr gerne begleiten mich auch die Kids mit dem Rad oder dem Scooter bei meinen Läufen – so verbringen wir Zeit zusammen und bewegen und an der frischen Luft – perfekt für uns alle

6.Laufen heisst Frischluft – tanken

Durch die Bewegung an der frischen Luft atmest du tiefer ein – Du tankst eine extra Portion Sauerstoff. So versorgst Du all deine Organe, dein Gehirn und Deine Muskeln perfekt mit Sauerstoff. So kannst du dich länger und besser konzentrieren. Du gewinnst neue Kraft, neue Energie vor allem dann, wenn du dich müde und matt fühlst

7. Laufen entspannt

Laufen ist für mich der perfekte Alltagsausgleich geworden. Durch die gleichmäßige und unkomplizierte Bewegung kann ich mich geistig entspannen und ein wenig die Seele baumeln lassen oder habe auch mal Zeit zum Nachdenken- So bekomme ich immer den Kopf frei. Ach wenn ich es anfänglich niemals glauben konnte, kann auch ich heute sagen, dass das Laufen zeitweise wie eine Art Meditation auf mich wirkt.

So ist Laufen definitiv immer ein wirksames Mittel gegen schlechte Laune – Danach geht es einem immer besser.


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Fazit:

Ich hätte mich niemals ins Laufen verliebt, wenn ich nicht gelernt hätte, auf meine ganz eigenen Bedürfnisse zu achten. Das wichtigste für meinem Laufanfang war ein sehr sehr langsamer, routinierter und entspannter Start, um den Körper an die ungewohnte Belastung zu gewöhnen. Erst als ich gelernt habe, in meinem ganz eigenem Rhythmus und meinem ganz eigenem (vielleicht auch mega langsamen) Tempo zu laufen, habe ich Gefallen am Laufen gefunden

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