Kids, Job, Haushalt & SPORT – 5 Tipps wie Du im Mama-Alltag fit bleibst

Was Du als Mama im Alltag leistest, ist bemerkenswert. Dein Tag ist mit Kids, Job und Haushalt eh schon stressig, so bleibt der Sport und Deine Fitness oft auf der Strecke. Dabei ist es eine Kombination aus Zeitmangel und fehlender Motivation, die dich daran hindert, etwas für Dich und Deine Gesundheit zu tun. Schließlich hat der Tag nur 24 Stunden und wenn am Ende des Tages die Kids endlich schlafen und alle Pflichten erledigt sind ist die Couch oft einfach verlockender als die Fitnessmatte.

Keine Zeit und Motivation? Doch was ist wichtiger als Deine Gesundheit?

Für Deine Gesundheit und deine psychische Widerstandsfähigkeit ist es mehr als wichtig, dass Du dir für Dich und Deinen Sport ein wenig Zeit nimmst – genau darin besteht eher das Problem – denn wenn DU ehrlich zu dir selbst bist, hat auch Dein Tag den ein oder anderen Freiraum, in dem Du Zeit für Deinen Sport hast. Es ist eher eine Frage der inneren Einstellung, wie Du deine freien Zeitfenster nutzt.

Kids, Job, Haushalt und Sport
Kids, Job, Haushalt und Sport

Finde hier nützliche Verhaltensweisen, mit denen Du mehr Sport in Deinen Mama-Alltag integrierst.

Was hast Du davon, wenn Du mehr Sport machst?

Es ist echt erschreckend. Bereits ab 30 geht es langsam mit den Alterungserscheinungen los, so werden beispielsweise Deine Muskeln ab 30 Jahre alle 10 Jahre um ca. 5% weniger. Ähnlich verhält es sich mit Deinem kompletten Körper – ohne Sport wird die Verfassung mit zunehmendem Alter nicht mehr wirklich besser. Mit regelmäßigem Sport und Bewegung wirkst du diesen natürlichen Alterungsprozessen nicht nur aktiv entgegen sondern hast auch einen aktiven Ausgleich zum Alltag. Du gewinnst mehr Energie, Wohlbefinden und Zufriedenheit im täglichen Leben… am Ende des Tages ist nur eine gesunde, zufriedene Mama auch im Stande eine gute Mama zu sein.

Am Anfang ist es noch relativ einfach

Bei mir war die Geburt der Kids der Startschuss in einen aktivieren Alltag, da ich zuvor mit meinem Job in der Bank sehr viel Zeit im Sitzen verbrachte und auch nicht gerade oft an die frische Luft kam. Damit meine ich jetzt nicht, dass ich plötzlich zur Sportskanone mutierte, aber ich wurde aktiver und steigerte dadurch merklich mein Wohlbefinden.

Im ersten Babyjahr war es sehr leicht, Sport in den Alltag zu integrieren. Ich hatte wie viele Mamas, ein Jahr Elternzeit und viel, viel Zeit um lange Spaziergänge zu machen (teilweise mit Wagen oder auch mal im Tragetuch) und obwohl ich mit Windeln wechseln, Flaschen und Co schon auch beschäftigt war, blieb genug Zeit um auch zwischendurch mal ein kleines MamaWorkout zu machen. Bei meinem jüngeren Sohn besuchte ich sogar eine Mama-Fitness-Stunde, bei der man mit den Kids ziemlich coole Workouts machte… Das ist nun fast 10 Jahre her.

Sport, Kids, Job und Haushalt – Wie schafft man es nach der Elternzeit, als berufstätige Mama im Alltag fit zu bleiben?

Die Tage einer berufstätigen Mama sind straff durchorganisiert: Aufstehen, sich selbst fertig und die Kids fertig machen, Frühstück, die Kids in den Kindergarten und anschließend selbst zur Arbeit…schon alleine die ToDo Liste am Morgen ist beachtlich…und auch die Nachmittage sind mit Kinderbeschäftigung und Haushalt gefüllt. Viele Mamas sind dann sogar noch am Abend an das Haus gebunden, beispielsweise wenn sie alleinerziehend sind oder der Mann nicht daheim ist. 

Der Gang ins Fitness-Studio oder zum Sportverein fällt dann mehr als oft ins Wasser – so war es zumindest bei mir.

Auch mich holte der Alltag ein und es fiel mir immer schwerer aktiv und sportlich zu bleiben. Nach mehreren Anläufen im Fitness-Studio und im Sportverein habe ich für mich erkannt, dass es für mein Training wichtig ist, es dann absolvieren zu kann, wann ich gerade Zeit habe.

Meiner Meinung nach ist der ideale Sport für Mamas,  das Training, das du direkt vor der eigenen Haustüre starten kannst oder in den eigenen vier Wänden absolvierst.  Du musst dich nicht stylen, bist zeitlich nicht gebunden und sparst dir unnötige Fahrtwege, die letztendlich wertvolle Zeit kosten. Ausserdem musst Du keine Kinderbetreuung suchen und spätestens jetzt seit Corona liegt Laufen, Walken, Radeln und das Homeworkout wie z. B. Yoga voll im Trend.

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5 Tipps für Deinen fitten Mama-Alltag

1. Erst mal rein in die Sportklamotten
2. Fitnesszeiten auf Schul- und Kindergarten-Zeiten verlegen
3. Nutze die Familie
4. Aktive Wartenzeiten
5. mit Kindern und Familie gemeinsam Sport treiben


        1. Erst mal rein in die Sportklamotten

Zieh Dir am Morgen sofort nach dem Aufstehen am Morgen Sportklamotten an – So hast Du die erste Hürde bereits überwunden und kannst jederzeit in Dein Training starten. Ich habe schon vor ein paar Jahren diese Morgenroutine eingeführt und ziehe die Sportklamotten erst wieder aus, wenn mindestens 30 Minuten lang Sport gemacht habe.

    2. Schul- und Kindergarten- Zeiten nutzen

Optimal ist es, wenn Du Dein Workout auf die Zeiten legst, in denen die Kinder gerade in der Kita oder in der Schule sind? Natürlich ist es doof, dass du in der derselben Zeit auch alles andere rund um den Haushalt erledigen solltest oder vielleicht auch genau dann arbeitest, wenn die Kids in der Schule/Kita sind.

Bei mir klappt es ganz gut in der Früh, wenn die Kids bereits aus dem Haus sind und ich noch nicht los zur Arbeit muss. Ich lieben diese Morgenroutine.

Bevor Du Deine persönliche Auszeit am Handy verdaddelst schnür dir lieber Deine Laufschuhe und geh ne Runde laufen – eine Halbe Stunde ist schon super.
Vielleicht kannst du aber auch den Gang zur Kita direkt mit einem kleinen Lauf verbinden?
Sei kreativ – Mit Disziplin und etwas Planung ist es möglich, täglich wenigstens ein paar Minuten (optimal wären 30 Minuten) für deinen Sport abzukapseln. Gib deinem Sport und damit deiner Gesundheit die gleiche Priorität, die du auch den Pflichten gibst, die du Tag für Tag erledigst

3. Nutze Hilfe von Familie und Freunden

Viele Kids freuen sich immer darüber, wenn Sie Zeit mit Oma und Opa, der Lieblingstante oder dem Onkel verbringen dürfen und finden es cool, mal etwas Zeit nur mit dem Papa zu verbringen
Vereinbare feste, regelmäßige Oma&Opa Zeiten. Sie helfen Dir ein Zeitfenster für Deinen Sport freizuschaufeln. Eine andere Möglichkeit wäre es auch, wenn Du Dich mit einer befreundeten Mama bei der Kinderbetreuung abwechselt und ihr beide so Zeit für Euren Sport bekommt
Das hat nicht nur den Vorteil, dass du ganz entspannt Deinem Sport nachgehen kannst, weil du genau weißt, dass sich Dein Kind in guten Händen befindet.
Durch feste, regelmäßige Zeiten mit Papa, Oma und Opa festigt und stärkt sich auf Dauer auch die Beziehung zu den betreffenden Personen.
Bei mir und meinen Fussball – verrückten Männern (2 Jungs und ein Ehemann) ist es bereits seit vielen Jahren Tradition, dass ich die Bundesliga-Nachmittage für meine Workouts nutze, wenn ich nicht gerade selbst auch Fussball schauen will. Meine Kids genießen diese Kuschelnachmittage mit dem Papa und vermissen mich dabei kein bisschen.

4. Mache Wartezeiten zu Deiner aktiven Auszeit

Bestimmt kennst Du es auch. Als Mama, vor allem, wenn die Kids langsam größer werden, mutierst Du ganz schnell zum Mama-Taxi.  
Sei es zum Fussball, Ballett oder Schwimmkurs…Sehr oft fährst Du Deine Kids zu Freitzeitaktivitäten…nicht selten musst Du dann auch noch warten, bis die kleinen Herrschaften wieder fertig sind. Klar, manchmal verknüpfst du das vielleicht auch gleich mit einem Einkauf oder triffst Dich kurz mit einer Freundin auf einen Kaffee…aber wie wäre es, wenn Du diese freie Zeit für Deinen Sport nutzen würdest?
Geh doch einfach während des Fussballtrainings selbst ne Runde laufen, oder während du verschwitzt in der Schwimmhalle Deinen Kids beim Schwimmenlernen zusiehst könntest Du vielleicht auch selbst ne Runde schwimmen. In einer halben Stunde schafft man echt einiges

5. Mit Kids und Familie gemeinsam Sport treiben

Wir sind mit unseren Kids schon immer sportlich aktiv – wir gehen sehr viel Wandern, Radfahren, und Spazieren – und das ist auch die einfachste Lösung um als Mama an der eigenen Fitness zu arbeiten. Zum einen vermittelst Du so von Anfang an Deinen Kids wie gesund es ist Sport zu treiben und zeigst Ihnen eine aktive, sportliche und gesunde Alltagsgestaltung. Zum andren unternimmst Du etwas mit Deinen Kids gemeinsam. Genau das, was in unserem stressigen Alltag zwischen Sport, Kids, Job und Haushalt oft viel zu kurz kommt…warum es dann also nicht gemeinsam anpacken? Das Gemeinschaftsgefühl stärkt Eure Beziehung und die gemeinsamen Erlebnisse können echte kleine Glücksmomente mitten im stressigen sein.

Wie klappt der Sport mit Deinen Kids?  

Suche dir sportliche Aktivitäten, die Du mit Deinem Kind gemeinsam machst, beispielsweise kannst du hervorragend Walken oder Laufen gehen, während Dich Deine Kinder mit dem Fahrrad oder dem Roller begleiten. Auch eine gemeinsame Radtour oder Wanderung mit Picknick kann mit den Kindern wirklich wunderbar sein. Je früher Du mit deinen Kids damit anfängst umso ausdauernder werden sie – mein Kleiner (9 Jahre) radelt inzwischen ohne mit der Wimper zu zucken 70 km am Tag – und das in einem Tempo, das mit ganz und gar nicht zu langsam ist. Sehr cool finden meine Jungs auch immer wieder den Trimm Dich Pfad – vielleicht gibt es ja sowas auch in Deiner Umgebung…

Übrigens sind das alles oft auch Aktivitäten, die nicht wirklich kostenintensiv sind – ein kleiner aber feiner Nebeneffekt
Beachte, dass Du bei den sportlichen Aktivitäten, die Du mit Deinen Kids unternimmst auch immer ein wenig auf die Bedürfnisse der Kinder eingehst. So ist es wichtig, dass Du sie nicht überforderst, sie immer wieder lobst und auch immer mal wieder kleine Belohnungen lockst (z.B. ein Eis oder ein kleiner, kurzer Abstecher auf den Spielplatz wirken wunder).

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Du kannst dich nicht aufraffen?

Dann stell Dir vor, wie Du dich nach dem Training fühlen wirst? Mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit besser als davor – Konzentriere dich genau auf dieses gute Gefühl, wenn du kurz davor bist, dein Training zu schwänzen.

Brauchst Du noch mehr Inspiration? Dann lies auch meinen Artikel “4 easy Tipps für mehr Bewegung im Alltag”. Übrigens bin ich der Meinung, dass neben der körperlichen Fitness auch etwas kreativer und geistiger Ausgleich in einen zufriedenen Alltag gehört. Mehr Infos über dieses Thema findest Du in dem Artikel DIY – 5 effektive Ideen für die Portion Kreativität im Alltag

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